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„Doch vielleicht ist es auch nur ein Traum von mir, daß ich Leser habe“.  Sophie Tieck lesen (Internationale Tagung in Berlin, 26.–28.11.2025)


von Mathilda Herr, Lea Hochschild und Jörg Holzmann

Anlässlich des 250. Geburtstags von Sophie Tieck (1775–1833) setzte sich die von der DFG geförderte Tagung Doch vielleicht ist es auch nur ein Traum von mir, daß ich Leser habe“: Sophie Tieck lesen mit dem breit gefächerten Werk der Autorin auseinander, das neben epischen, dramatischen und lyrischen Texten auch Essays sowie eine umfangreiche, ihre Einbindung in die romantischen Netzwerke belegende Briefkorrespondenz umfasst. Die Tagung ist die sechste der 2021 von Frederike Middelhoff (Frankfurt a. M.) und Martina Wernli (Berlin) begründeten Reihe Kalathiskos, Autorinnen der Romantik, die sich zuvor Karoline von Günderrode, Dorothea Schlegel, Rahel Levin Varnhagen, Helmina von Chézy und Caroline de la Motte Fouqué gewidmet hatte.

Programmatisch begann die Tagung nicht mit einer Einführung, sondern mit einem Podiumsgespräch unter Leitung der Gastgeberin Martina Wernli. Getreu dem Titel „Genre & Gender. Annäherung an ein vergessenes Werk“ war dieses der bislang randständigen Stellung Sophie Tiecks im literaturwissenschaftlichen Diskurs gewidmet. Luisa Banki (Wuppertal) und Christiane Holm (Halle/Salle), beide zeichneten für das Konzept der Tagung verantwortlich, sowie Joanna Raisbeck (London) und Christina Weiler (Detroit) skizzierten aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven ihre jeweiligen Zugänge zum Werk Sophie Tiecks und konturierten zentrale Forschungsdesiderate. Als Name im Kontext der Romantik sei die Schriftstellerin zwar präsent, als eigenständiger Forschungsgegenstand sei sie bislang jedoch weitgehend unterbelichtet geblieben. Dabei bediente sie ein breites Spektrum literarischer Gattungen und schrieb – so Holm – auf dem „Scheitelpunkt der Welle“ der romantischen Bewegung. Hier setzte die Konferenz an und nahm die marginalisierte Position der Autorin zum Anlass, kanonbildende Prozesse kritisch zu reflektieren und Mechanismen geschlechtsspezifischer Exklusion sichtbar zu machen. Ziel war es dabei, eine systematische Aufarbeitung von Sophie Tiecks Œuvre anzustoßen und die Autorin im literarhistorischen Kontext neu zu verorten.

Anke Gilleir (Leuven) eröffnete die Reihe der Vorträge mit Überlegungen zur Präsenz Sophie Tiecks in der Romantikrezeption des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie zeigte, dass sich die Wahrnehmung der Autorin auch innerhalb einer emanzipationsorientierten Geschichtsschreibung zu ‚den‘ deutschen Romantikerinnen zwischen persönlicher Verunglimpfung und völliger Ausblendung bewegte. Die Suche nach ihr gleiche der „Suche nach einer Lücke“. Gilleir betonte außerdem die entscheidende Bedeutung von Textüberlieferungen und Nachlasspflege für die Frage, ob und wie eine historische Person rezipiert wird – ein Umstand, der auch die bis dato lückenhafte Forschung zu Sophie Tiecks Leben und Werk erkläre.

Renata Dampc-Jarosz (Katowice) untersuchte in ihrem Vortrag performative Aspekte in Sophie Tiecks Kunstmärchen Die Quelle der Liebe und ihrem Drama Frühlingszauber, um zu zeigen, wie die Schriftstellerin die innere und äußere Welt ihrer Figuren über Sprechakte konstruiert. Ausgehend von der frühromantischen Idee der „ächten Rede“ verdeutlichte sie, dass Sprache bei Sophie Tieck neben der kommunikativen auch kognitiv-schöpferische Funktionen hat: Figuren verarbeiten Wahrnehmungen und Emotionen verbal, um die Außenwelt zu transformieren und zu rekonstruieren. Mit Epitheta, Redewendungen, Bewegungsverben und Onomatopoetika erschließen sie ihre Welt subjektiv und machen Sprache so zu einem performativen Instrument der Weltgestaltung.

Jakob Heller (Halle/Saale) untersuchte bukolische Topoi und idyllische Verfahren in Sophie Tiecks Dramatik und situierte sie im Spannungsfeld zwischen frühromantischer Poetik, Gattungstradition und intertextueller Transformation bukolischer Muster. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Tieck das Schäferspiel nicht als bloße Rückwendung zu einem arkadischen Idylle-Modell, sondern als poetologisches Experimentierfeld nutzt. Heller arbeitete heraus, wie klassische bukolische Topoi (Arkadien, Naturraum, Liebesdialog, Maskierung und musikalische Rahmung) in den Dramen nicht affirmativ reproduziert, sondern reflexiv gebrochen und dramatisch dynamisiert werden. Die Schäferszenerie fungiert dabei weniger als eskapistischer Gegenraum, denn als ästhetisch codierte Projektionsfläche für Fragen von Subjektivität, Autorschaft und Geschlechterrollen innerhalb des romantischen Diskurses.

Ausgehend von Sophie Tiecks Aufsatz Lebensansicht, der 1800 im Athenäum erschien, zeigte Barbara Thums (Mainz), wie Unterbrechung als produktives poetisches Verfahren eingesetzt wird, und illustrierte dies am Beispiel des Dramas Frühlingszauber. Analog zur alchemistischen „Scheidekunst“ verstand Sophie Tieck Poesie als organologisches Beziehungsgeflecht zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Entitäten, geprägt von ständigen Transformationsprozessen, in dem Altes aufgelöst wird, damit Neues entstehen kann. In Frühlingszauber wird dieses Prinzip strukturell umgesetzt: Figuren, Orte, Gattungen und übernommene Rollen werden durch plötzliche Abbrüche und stete Wiederaufnahmen transformiert. Die Unterbrechung übernimmt folglich eine poetische Funktion.

Christoph Rauen (Kiel) ging der Frage nach der Ausprägung von Selbstbezüglichkeit sowie nach Spiel-im-Spiel-Strukturen in Sophie Tiecks frühen Erzähltexten aus den Straußfedern nach, konkret in Traum und Wirklichkeit, Die neue Donna Diana und Männertreue. Rauen analysierte insbesondere narrative Rahmungen, eingeschobene Erzählinstanzen, theatrale Verdopplungen und inszenierte Rezeptionssituationen als Verfahren, die die Illusion der Geschlossenheit systematisch unterlaufen. Durch Bezüge zu Verfahren aus den Lustspielen zeige sich dies in expliziten Spiel-im-Spiel-Konstellationen, im Rollentausch und in der Markierung performativer Situationen; hinzu kommen narrative Verfahren wie metadiegetische Kommentare und perspektivische Brechungen. Auf diese Weise werde das Erzählen selbst zum Gegenstand der Darstellung, wodurch eine oszillierende Verflechtung von Handlungsebene und poetologischer Reflexion entstehe.

„Hands on“ hieß es mit Monika Linder (Referatsleiterin Nachlässe und Autographen, Staatsbibliothek zu Berlin). Sie gewährte den Teilnehmenden Einblicke in den (Teil-)Nachlass Sophie Tiecks sowie in den aktuellen Stand der Erschließung und editorischen Bearbeitung ihrer Handschriften. Der Impuls „Und wußte nicht, woher die Worte erklangen“ der leider erkrankten Cosima Jungk (Frankfurt a. M.) wurde dankenswerterweise von Martina Wernli verlesen. Im Zentrum stand die komplexe Nachlasssituation Sophie Tiecks und die Frage, inwiefern diese eine umfassende editorische Erschließung ihres Werks – insbesondere bislang unveröffentlichter Fragmente wie Der Seefahrer Don Pedro – erheblich erschwert. Ihr sogenannter Kryptonachlass setzt sich aus unterschiedlichen Provenienzen zusammen, unter anderem aus dem Nachlass ihres Bruders Ludwig Tieck, aus Beständen ihrer Enkelin Anna Bernhardi sowie aus Materialien im Umfeld ihres Freundes, Lektors und Verlagsagenten August Wilhelm Schlegel. Aus Jungks Ausführungen ging hervor, dass zahlreiche Texte Sophie Tiecks innerhalb dieser verstreuten Überlieferung weder datiert noch eindeutig zuzuordnen sind. Hinzu kommen paläographische Schwierigkeiten: Viele Handschriften sind nur schwer lesbar, teils fragmentarisch überliefert und in unterschiedlichen Arbeitsstadien erhalten, was eine sichere editorische Rekonstruktion zusätzlich verkompliziert.

Der zweite Konferenztag schloss mit einer Podiumsdiskussion im Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin. Moderiert wurde diese unter dem Titel „Die Lieb’, ein Phönix“ stehende Gesprächsrunde von Frederike Middelhoff, als Gäste waren Barbara Becker-Cantarino (Columbus), Dennis Schäfer (Princeton) und Anne-Rose Meyer (Wuppertal) eingeladen. Nach Impulsbeiträgen zu Sophie Tiecks Kunstmärchen Die Blume der Liebe und Das Vögelchen, sowie zu ihrem Versepos Flore und Blanscheflur erörterten die Teilnehmenden die in den Texten verhandelten (auch, aber nicht nur, romantischen) Liebeskonzepte vor dem Hintergrund der Geschlechterdichotomie um 1800. Es wurde deutlich, dass Sophie Tieck verschiedenste Varianten und Facetten der Liebe und auch – nicht nur andeutend, sondern vergleichsweise explizit – sexuelle Szenen darstellt. Über intertextuelle Bezüge sowie gegenläufige semantische Markierungen integriere sie dabei literarische und historische Liebeskonzepte in ihre Texte.

Der letzte Veranstaltungstag öffnete mit einem Vortrag zur frühen Werk- und Namenspolitik. Als Schlüsseljahr für (De-)Kanonisierungsprozesse bei Sophie Tieck identifizierte Volker Mergenthaler (Marburg) das Jahr 1803. Hier tritt Sophie Tieck erstmals aus der Anonymität heraus und adoptiert den teil-anonymisierten Namen „Sophie B.“ Fehlende Verweise zu den anonym erschienenen Werken erschwerten Zeitgenoss*innen allerdings eine stückübergreifende Identifikation. Gerade diese Anknüpfungspunkte seien jedoch wichtig für Konstitution von Werk und Autorschaft. Laut Mergenthaler blieb die bibliographische Erfassung der Werke Sophie Tiecks zeitlebens unvollständig, was die literaturwissenschaftliche Rezeption bis heute erheblich erschwert.

Elisabeth Flucher (Greifswald) widmete sich in ihrem Vortrag der Melancholie als zentraler affektiver und poetologischer Kategorie in den Briefen Sophie Tiecks. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Tiecks epistolare Selbstäußerungen nicht lediglich private Gefühlsdokumente darstellen, sondern als literarisierte Selbstinszenierungen gelesen werden müssen, in denen Melancholie eine strukturierende Funktion übernimmt. Flucher zeigte, dass sich in den Briefen eine wiederkehrende Rhetorik der Schwermut, Vereinzelung und existenziellen Erschöpfung findet, die sowohl an zeitgenössische Diskurse über weibliche Empfindsamkeit als auch an romantische Melancholiekonzepte anschließt. Dabei erscheine Melancholie nicht nur als individuelles Stimmungsphänomen, sondern als Reflex auf prekäre Autorschaft, marginalisierte Positionierung im literarischen Feld sowie familiäre und soziale Abhängigkeiten. Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage, inwiefern Tieck melancholische Topoi produktiv wendet: Die Briefe inszenieren Leid und Rückzug zwar als Ausdruck biographischer Belastung, zugleich eröffnen sie jedoch einen Raum poetischer Selbstbehauptung. Melancholie fungiere so als ambivalente Strategie zwischen Selbstentwertung und ästhetischer Autorisierung.

Ausgangspunkt der Überlegungen Wolfgang Bunzels (Frankfurt a. M.) war die in der Forschung verbreitete Annahme, der Briefroman sei um 1800 als literarische Form erschöpft. Am Beispiel von Sophie Tiecks 1801 erschienenem Roman Julie Saint Albain zeigte er jedoch, dass diese Diagnose zu kurz greift. Der Text erweist sich vielmehr als bewusstes Gattungsexperiment innerhalb der Frühromantik: Er übernimmt Konventionen des empfindsamen Briefromans, transformiert sie jedoch im Sinne einer poetologischen Selbstreflexion und formalen Öffnung. Bunzel arbeitete heraus, dass Tieck zentrale Prämissen der empfindsamen Briefpoetik, insbesondere die Gleichsetzung von Brieflichkeit, Authentizität und unmittelbarer Innerlichkeit, unterläuft. Durch Perspektivwechsel im Schreibprozess, Hybridisierung der Gattungskonventionen und die Selbstreflexion des Schreibens erscheint der Brief nicht mehr als transparentes Ausdrucksmedium subjektiver Wahrheit, sondern als medial vermitteltes, störanfälliges Kommunikationssystem. Subjektivität wird damit nicht vorausgesetzt, sondern narrativ erzeugt. So dokumentiere Julie Saint Albain keinen bloßen Nachklang empfindsamer Tradition, sondern eine experimentelle Transformation des Briefromans um 1800.

Carola Hilmes (Frankfurt a. M.) beleuchtete in ihrem Vortrag, inwiefern in Sophie Tiecks posthum veröffentlichtem Zeitroman Evremont die Interdependenz von Genre und Gender verhandelt wird. Hierbei verglich Hilmes die erzählungstragenden Figuren des Titelhelden und der Gräfin von Hohenthal. Als emotional blasse, durchschnittliche, aber vor allem charakterlich stagnierende Figur erfüllt ersterer im Kontrast zur genre-bedingten Erwartungshaltung nicht die Kategorien des klassischen Helden. Diese heroismuskritische Zeichnung ist durchaus neu, jedoch wird sie gebrochen durch die konservative Dichotomie, die die Frau, das heißt die Gräfin, ins Private (allerdings destabilisiert durch wiederholte auditive Aufrufung des Kriegsgeschehens) verweist. Dennoch ist es eben jene weibliche Figur, über die der Handlungsbogen der Erzählung hauptsächlich entwickelt wird.

Roland Borgards (Frankfurt a. M.) beschloss die Reihe der Vorträge mit Ausführungen zu hydrofeministischen Ökologien im Werk Sophie Tiecks. Dazu rückte er das Kunstmärchen Die Quelle der Liebe mit Astrida Neimanis’ Theorie des Hydrofeminismus in den Blick und zeigte auf, inwiefern Sophie Tieck ihre Figuren im Handlungsverlauf zunehmend als Wasserkörper konstruiert. Jenes „Becoming a Body of Water“ könne schließlich nicht nur die Trennung zwischen den Figuren aufheben, sondern auch jene zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Erst der Verlust der autonomen Individualität führe zu einer positiven Auflösung und zum Entschlüsseln der Quelle der Liebe. Darauf aufbauend schlug Borgards vor, Sophie Tieck im Allgemeinen als „Wasser-Autorin“ zu begreifen, da sich die Hydropoetik als Gattungslogik in all ihren Kunstmärchen erkennen lasse. 

Das abschließende Werkstattgespräch „Sophie Tiecks Werk in digitaler Edition und explorativen digitalen Analysen“, war von Marius Hug (Berlin) und Jana-Katharina Mende (Halle/Saale) sowie von der leider kurzfristig erkrankten Claudia Bamberg (Trier) vorbereitet worden. Hug präsentierte die von ihm eingerichtete Plattform Korpus Sophie Tieck mit einem Großteil des Werks in maschinenlesbaren Texten, in dem Mende einige Probebohrungen vornahm, wobei sie es mit anderen romantischen Korpora kontextualisierte. Dabei diskutierten beide, wie verstreute Überlieferungen durch Digitalisierung systematisch in ein strukturiertes, durchsuchbares und interoperables Textkorpus überführt werden können. Durch standardisierte Kodierung (etwa TEI) und semantische Annotation wird das Werk von Sophie Tieck nicht nur digital reproduziert, sondern als modellierte Datenstruktur erschlossen und damit für explorativ-qualitative sowie quantitative computergestützte Analysen zugänglich gemacht. Im Plenum entstand abschließend die Idee, die eingestellten Texte kollaborativ zu korrigieren und zu annotieren. Digitalisierung fungiert hier als Infrastruktur, die neue Perspektiven auf Autor*innenschaft eröffnen kann.

Die diskussionsintensive Tagung leistete Grundlagenforschung, indem sie einen Großteil des lyrischen, epischen und dramatischen Werks von Sophie Tieck sowohl in Einzelstudien als auch in der Zusammenschau untersuchte und in bestehende Linien der Romantikforschung einordnete. Dabei wurde das spezifische Profil des Werkes sichtbar, das durch innovative Gattungshybride und eine immanente poetologische Reflexion ausgewiesen ist. Besonders fruchtbar erwiesen sich wissenspoetische, ökokritische und werkpolitische Ansätze mit Blick auf die Frage nach weiblicher Autorschaft. Schlussendlich war die konzentrierte Auseinandersetzung mit Sophie Tiecks Werk weit über den Einzelfall hinaus aufschlussreich, weil sich an ihm kanonpolitische Mechanismen von der Erstrezeption über die Gründungsphase der Germanistik bis in unsere Tage verfolgen lassen.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Germanistisches Institut, Abteilung Neuere Literaturwissenschaft

Ludwig-Wucherer-Str. 2

06108 Halle (Saale)

mathilda.herr@student.uni-halle.de

lea.hochschild@student.uni-halle.de

joerg.holzmann@student.uni-halle.de

*Dieser Bericht erschien in Zeitschrift für Germanistik 83 (2026), H. 3.


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Mathilda Herr, Lea Hochschild, Jörg Holzmann (1. März 2026). „Doch vielleicht ist es auch nur ein Traum von mir, daß ich Leser habe“.  Sophie Tieck lesen (Internationale Tagung in Berlin, 26.–28.11.2025). #breiterkanon. Abgerufen am 18. August 2026 von https://doi.org/10.58079/16acy


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